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Annie Krüger lenkt den Blick zurück auf das faktisch Anwesende: Den Pinselstrich, die Linie.
Extrahiert und vergrößert erscheinen die malerischen Mittel bei ihr als eigenständige Objekte. Der Bildraum erweitert sich in den Galerieraum hinein. Soweit entkernt lassen Titelgebung und formale Zusammenstellung dem Betrachter Raum für einen unverstellten Zugang zum Werk.

Vivien Sigmund
Eroeffnung Taufrisch#2, Gedok -Galerie, 2016
 

 

 

 








(...) Annie Krüger führt in ihren Arbeiten die Malerei auf ihren Ausgangspunkt zurück: auf den isolierten Pinselstrich. Die Pinselspur, die bei den alten Meistern so fein sein konnte, dass sie auf der Leinwand nicht mehr als solche zu erkennen war, vergrößert die Künstlerin in Dimensionen, die sich bis zu über einen Meter ausdehnen können. So zum alleinigen Bildgegenstand gemacht, lässt die Nahsicht des potenzierten Pinselstrichs, ihn zum abstrakten Objekt werden. Die Farbspur auf weißem Papier ausgeführt, wird in ihrer prägnant gezackten, auslaufenden Kontur, einem Scherenschnitt gleich, ausgeschnitten. Mit Abstand von der Wand montiert, strahlt die farbige Unterseite auf die weiße Wandfläche. Die Farbe löst sich scheinbar von ihrem Trägermaterial und wird als visuelles Phänomen wahrgenommen. Stefanie Krüger gestaltet so einen Raum außerhalb des Bildes. (...)

Margit Fritz M.A. ©
Eroeffnungsrede 10 x 10, Zehnthaus Jockgrim, 2014
 
  // Duktus
- über Annie Krüger

Kunstportal Baden-Württemberg, 2017
von Jürgen Linde

>>kunstportal-bw

AnnieKrueger
 
  // Stuttgarter Zeitung

Lebensbilder, 2015
von Sabine Schwieder

>> Stuttgarter Zeitung






 
  // Alb Bote

2015

>> Alb Bote